Grundsätzlich ist die Höhe der späteren Rente an ein Einkommen gekoppelt. Aber auch Zeiten der Arbeitslosigkeit zählen für die spätere Rente. Valomoney sagt Ihnen, worauf Betroffene achten müssen.

Laut den Rentenexperten der Stiftung Warentest zählen auch Zeiten der Arbeitslosigkeit für die spätere Rente. Wer seinen Arbeitsplatz verliert, sollte sich unbedingt bei der Agentur für Arbeit arbeitslos bzw. arbeitsuchend melden. Selbst wenn kein Anspruch auch Arbeitslosengeld bestehen sollte, kann sich das am Ende für Betroffene auszahlen. Hintergrund: Nur dann zählt die Zeit der Arbeitslosigkeit auch für die spätere Rente. Will man beispielsweise früher in Rente gehen, müssen sogenannte Mindestversicherungszeiten eingehalten sein. Eine gemeldete Arbeitslosigkeit kann helfen, diese Versicherungszeiten zu sichern. Fehlen diese Zeiten in der Rentenauskunft, kann eine Kontenklärung bei der Deutschen Rentenversicherung beantragt werden.

Besteht ein Anspruch auf Arbeitslosengeld I (ALG I), übernimmt die Agentur für Arbeit für maximal 24 Monate die Rentenbeiträge. Die Beiträge werden dabei auf der Grundlage von 80% des letzten Bruttoentgelts in die Rentenversicherung eingezahlt.

Beim Bezug von Leistungen nach Arbeitslosengeld II (ALG II), das auf das ALG I folgt, gibt es keinen Rentenanspruch. Allerdings ist auch diese Zeit für das Erreichen von Mindestversicherungszeiten wichtig. Ergänzend besteht beim ALG II Anspruch auf z. B. Reha-Leistungen, die beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt helfen können.

Wie sich die Arbeitslosigkeit auf die spätere Rente auswirken und wer die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit noch beanspruchen kann, erfahren Interessierte in zahlreichen Broschüren der Deutschen Rentenversicherung.

THEMEN: Arbeitslosigkeit, Rentenversicherung, Altersvorsorge