Die sonst im Sommer übliche Rentenerhöhung fällt in den alten Bundesländern in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie aus. In den neuen Bundesländern fällt die Erhöhung mit 0,72% mehr als moderat aus.

Eine Mitteilung über die jährliche Rentenanpassung wird es in 2021 nur für Rentner mit Arbeitszeiten in den neuen Bundesländern geben. Wer ausschließlich in den alten Bundesländern gearbeitet hat, wird in diesem Jahr keine Rentenanpassungsmitteilung erhalten, teilt die Deutsche Rentenversicherung mit.

Wann die Rentenerhöhung an die Rentenbezieher in den neuen Bundesländern bezahlt wird, hängt vom Zeitpunkt des Rentenbeginns ab: Diejenigen, bei denen die Rentenzahlung vor April 2004 begonnen hat, erhalten das Rentenplus zum Ende des Monats Juni 2021. Begann der Rentenbezug nach April 2004 wird das Rentenplus zum Ende des Monats Juli 2021 ausbezahlt. Die Rentenanpassungsmitteilungen werden schrittweise in der Zeit von 04. Juni 2021 bis 27. Juli 2021 auf dem Postweg zugestellt.

„Die Renten werden in diesem Jahr in den neuen Bundesländern um 0,72% steigen, im Westen wird es keinen Anstieg geben.“, teilt die Deutsche Rentenversicherung mit. Das Plus bei der Rente orientiere sich vor allem an der Entwicklung der Löhne der Beschäftigten im vergangenen Jahr. Da es hier aufgrund der Corona-Pandemie in 2020 keinen Anstieg gegeben hat, werden die Renten in diesem Jahr in den alten Bundesländern nicht angehoben. Die sogenannte Rentengarantie schützt die Rentner aber vor einer Minderung der Renten. Die Rentenerhöhung in den neuen Bundesländern ergibt sich aus der Angleichungstreppe im Rahmen der Ost-West-Angleichung der Renten.

Bei Unklarheiten im Rentenverlauf besteht für alle Bürger ein Anspruch auf Kontenklärung bei der Deutschen Rentenversicherung.

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