Die Deutsche Post hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 ihren Gewinn vor Steuern fast verdreifacht. „2021 beginne dynamisch wie noch nie“, so der Vorsitzende des Vorstands, Frank Appel.

Auch oder besonders wegen der Covid19-Pandemie brummt das Geschäft bei der Deutschen Post. Nach einem starken Geschäftsjahr 2020 und einem noch stärkeren ersten Quartal 2021 ist der Konzern sehr zuversichtlich für das Gesamtjahr 2021. Das Unternehmen teilte mit, dass man beim EBIT (Gewinn vor Steuern und Zinsen) deutlich über 5,6 Milliarden Euro liegen würde. Bislang war die Erwartung lediglich mit über 5,6 Milliarden Euro gelegen. Die Aktie wusste das zu würdigen und schloss 2% höher. Im ersten Quartal 2021 hat der Logistikkonzern den EBIT mit rund 1,9 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraums mehr als verdreifachen, wie der Konzern unter Verweis auf die vorläufigen Zahlen mitteilte. Ein Jahr zuvor lag der EBIT bei rund 592 Millionen Euro. Der freie Barmittelzufluss betrug rund eine Milliarde Euro, im Vorjahreszeitraum lag der Wert bei minus 409 Millionen Euro.

Der Konzern sieht eine anhaltende Dynamik im Bereich e-Commere. Es werden weiterhin sehr viele Paketlieferungen durch den Onlinehandel erwartet. Auch rechnet der in Bonn ansässige Logistikriese mit steigenden Luft- und Seefrachtvolumina aufgrund einer deutlichen Stabilisierung des Welthandels. Aus diesen Gründen hätten alle Sparten des Konzerns ein deutlich besseres Ergebnis erzielt als erwartet. Frank Appel führt weiter aus: „Der Welthandel erholt sich weiter und die Verteilung von Impfstoffen läuft auf Hochtouren. Das stimmt mich sehr optimistisch für den Rest des Jahres und darüber hinaus.“

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