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Kopenhagen (dpa) – Der weltgrößte Reedereikonzern Maersk macht weiter fleißig Gewinn. Unter dem Strich stand für die Dänen im zweiten Quartal vor allem dank weiter außergewöhnlicher Marktbedingungen im Ozeangeschäft mit hohen Frachtraten und Mengen ein Plus von 3,7 Milliarden Dollar (3,2 Mrd Euro).

Das ließ den Nettogewinn im ersten Halbjahr auf 6,5 Milliarden Dollar anschwellen. Das teilte das Unternehmen A.P. Møller-Mærsk in seinem am Freitag vorgelegten Halbjahresbericht mit, nachdem es bereits Anfang der Woche erste vorläufige Zahlen genannt hatte. Der Umsatz nahm im zweiten Quartal um 58 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 14,2 Milliarden Dollar zu. Aufs Halbjahr gerechnet lag er bei 26,7 Milliarden Dollar und damit 44 Prozent höher als in den ersten sechs Monaten 2020, die unter dem Eindruck der Corona-Krise gestanden hatten. Im Zuge der Zahlen und der guten Marktsituation hob Maersk auch seinen Ausblick an. Das Ergebnis im dritten Quartal werde voraussichtlich über dem Niveau des zweiten liegen, hieß es bereits in einem Handels-Update am Montagabend. Allerdings wies die Reederei darauf hin, dass die Handelsbedingungen für die darauffolgenden Zeiträume unter anderem wegen der momentanen Nachfragesituation, Engpässen und Unterbrechungen in den globalen Lieferketten weiter überdurchschnittlich hohen Schwankungen unterlägen.

Maersk gilt als weltweit führender Reedereikonzern. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben in 130 Ländern aktiv und beschäftigt knapp 80.000 Menschen.

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